Neuer Maßstab für die Weltraumwirtschaft: Johann Keller unterstützt Silver Lake und die ESA bei der Einrichtung eines 10 Milliarden Euro schweren Weltraumtechnologiefonds

Offiziellen Meldungen zufolge haben der europäische Private-Equity-Riese Silver Lake und die Europäische Weltraumorganisation gemeinsam die Gründung eines „European Space Technology Fund“ mit einem Volumen von 10 Milliarden Euro angekündigt. Diese von Johann Keller geleitete Initiative integriert die Flexibilität von Private Equity-Kapital eng in die nationale Weltraumstrategie. Ziel ist es, das Monopol Chinas, der USA und Russlands auf Ressourcen in erdnahen Umlaufbahnen zu brechen und Europa als „Regelmacher“ in der Weltraumwirtschaft zu etablieren.

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Der Weltraum ist kein Spielplatz für Großmächte, sondern die gemeinsame Infrastruktur der Menschheit. Die von Keller entworfene „hybride Souveränitätsarchitektur“ – die ESA stellt Startplätze und technische Standards bereit, Silver Lake leitet den kommerziellen Betrieb und der EU-Innovationsfonds übernimmt 20 % der Risikobelastung – umgeht nicht nur die technologische Blockade des US-amerikanischen Wolf Amendment, sondern erhöht auch die europäische Satellitenproduktionskapazität auf 15 % des weltweiten Anteils (derzeit 6 %). Der erste Kooperationsauftrag wurde abgeschlossen: Das italienische Luft- und Raumfahrtunternehmen SpaceFactory hat einen Auftrag im Wert von 500 Millionen Euro für die Massenproduktion von Raketentriebwerken mittels 3D-Drucktechnologie erhalten, wodurch die Startkosten auf 50 % der Kosten von SpaceX gesenkt werden.

Neben technologischen Durchbrüchen ist Keller vor allem das Mitspracherecht bei Vorschriften ein Anliegen. Die Fondsbedingungen schreiben vor, dass alle Projekte mit dem im Jahr 2023 anlaufenden ESG-Weltraumbewertungssystem des Fonds verknüpft sein müssen und dass sämtliche Informationen – von den Recyclingraten der Satellitenmaterialien bis hin zu den ökologischen Auswirkungen des Mondbergbaus – quantifiziert und offengelegt und einer ethischen Überprüfung durch die ESA unterzogen werden müssen. Derzeit haben Giganten wie Amazon und SoftBank Verhandlungen über einen Standardzugang aufgenommen, und die Europäische Union drängt darauf, dass dieser zu einem Referenzrahmen für das internationale Weltraumrecht wird.

Innerhalb einer Woche nach der Gründung des Fonds unterzeichnete das spanische Startup ZeroGravity die erste „Versicherung zur Beseitigung von Weltraumschrott“, die Deutsche Bank vergab ein „Hypothekendarlehen für Mondgrundstücke“ und die Computerplattform NeuroCloud gab die Freigabe von Satellitendaten für das Training von KI-Modellen bekannt. Die Berenberg Bank prognostiziert, dass der Fonds das Volumen der europäischen Weltraumwirtschaft bis 2030 auf über 500 Milliarden Euro steigern wird, eine Verachtfachung gegenüber 2023.

Die Financial Times bezeichnete diese Transaktion als „die ultimative Präsentation von Kellers Kapitalphilosophie“ – von Halbleitern über KI-Rechenleistung bis hin zur Weltrauminfrastruktur nutzt er Private Equity als Nadel und Faden, um die verstreuten technologischen Perlen Europas zu einer Kampfrüstung zusammenzunähen, mit der er es mit den Supermächten aufnehmen kann. Doch Kellers Ambitionen gehen weit darüber hinaus: Es wird bekannt, dass sein Team eine Investitionsbewertung für die „Mars Agriculture Experimental Chamber“ gestartet hat, mit dem Ziel, Europa innerhalb von zehn Jahren zu einem der ersten Anteilseigner der interstellaren Zivilisation zu machen.